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"Denken ist allen erlaubt, vielen bleibt es erspart."

Stehen statt fahren :-(

Ein Überangebot an Taxen sorgt dafür, dass die Auslastung nicht stimmt. Sechs Arbeitstage pro Woche sind mittlerweile sowohl bei selbstfahrenden Unternehmern, als auch bei angestellten Taxifahrern traurige Realität. Trotz 60 - 80 Arbeitsstunden in der Woche reichen die Einnahmen vorne und hinten nicht mehr.
  • Die Standzeiten zwischen den Touren sind viel zu lang.
  • Kurztouren sind mit einem Fahrpreis von oftmals kaum 5 € wirtschaftlich nicht tragbar.
  • Als Unternehmer sind wir gezwungen Leistungen einzukaufen (Funkbestellung / Kartenzahlung / Kombi / Flughafen), deren Kosten wir nicht weitergeben können.
  • Wer von uns kann sich überhaupt noch eine private Altersvorsorge leisten?
  • Wo sind Rücklagen für betriebliche Sonderrisiken?
  • Was ist mit Zeit für Familie, Kinder, Freunde, Urlaub?
Das alles und weitere Details zeigen uns das es so nicht mehr weitergehen kann. Die Kosten sind dem Gewerbe weggelaufen (30% Kostensteigerung in 10 Jahren). Der erste Schritt ist getan, seitdem die Behörde angekündigt hat für eine "Marktbereinigung" zu sorgen. Sorgen wir dafür das weitere Schritte folgen, damit Taxifahren wieder als Beruf wahrgenommen wird und nicht länger als Hilfsarbeit.

...unsere Probleme sind identischer als mancher wahrhaben will...